Ein zukunftsweisendes Wohnquartier.
„Am Horn“ – Innovation im Miteinanderwohnen.

Am Horn entsteht ein lebendiges, sozial gemischtes und ökologisch nachhaltiges Quartier. Das Projekt setzt Maßstäbe für spekulationsfreien, gemeinschaftsorientierten Wohnraum und folgt dem Leitsatz: Qualität statt Quadratmeter.
Wir setzen auf eine energieeffiziente und ressourcenschonende Architektur. Zeitgemäße Gestaltung und eine kostengünstige Bauweise sind uns wichtig.
In allen Gebäuden sind Flächen für Begegnung und geteilte Nutzung vorgesehen, ein zentraler Baustein des Konzepts.
Das Projekt „Am Horn“ entstand aus einem städtebaulichen Wettbewerb der Stadt Konstanz. Ziel: ein zukunftsfähiges, spekulationsfreies Quartier zu schaffen.
Am Standort entstehen insgesamt fünf Gebäude mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In der Bauphase I baut die Genossenschaft die Gebäude:
WA3 – Genossenschaftliches Wohnen + Mitarbeiterwohnungen
17 Wohnungen für Mitglieder des Wohnprojekts Konstanz eG sowie 10 zusätzliche Mitarbeiterwohnungen eines Arbeitgebers in räumlicher Nähe Am Horn. In diesem Haus planen wir darüber hinaus eine selbstverwaltete Pflege- und Fürsorgewohngruppe für bis zu acht Personen, die im Alltag Unterstützung benötigen.
WA4 – Genossenschaftliches Wohnen
42 Wohnungen für Mitglieder der Wohnprojekt Konstanz eG.
Sowie zusätzliche Gemeinschafts- & Sharingflächen.
Wir bauen ein modernes, ökologisches und energieeffizientes Gebäudeensemble in serieller und zirkulärer Holzbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Das Quartier ist auf eine hohe Flexibilität ausgelegt mit einem Wohnungsbaukastensystem, Gemeinschaftseinrichtungen, Dachnutzungen und anderen innovativen Elementen. Die ressourcenschonend und zukunftsorientieren Gebäude haben KfW40-Standard für ökologische Energieeffizienz.
Die Projekt wird umgesetzt mit dem in nachhaltiger Stadtplanung erfahrenen Architekturbüro
Eble Messerschmidt Partner
Bauherrin ist die Wohnprojekt Konstanz eG und die Projektsteuerung liegt bei die bauhelfer Konstanz.
Aktuelle Leistungsphase
Die Entwurfsplanung ist weit vorangeschritten und steht kurz vor der Genehmigungsplanung.
Wohnungsvergabe
Eine erste Vergabe der Wohnungen für Genossenschaftsmitglieder ist erfolgt, rund 65 % der WPK-Wohnungen sind bereits vergeben.
Nächster Meilenstein
Bauantrag (voraussichtlich Ende 2026)
Finanzierung?
Mitmachen, mitwohnen oder mitfinanzieren
Mitmachen & Wohnen „Am Horn“
Um eine Genossenschaftswohnung beziehen zu können sind erforderlich:
- Mitgliedschaft & aktive Mitarbeit in der Genossenschaft
- Regelmäßige Teilnahme/räumliche Präsenz
- Bezug zu Konstanz oder zur Region
- Zustimmung zu Vergaberichtlinien & Planungsstand
Investieren „Am Horn“
Ob Mitglied oder nicht, Sie können das Wohnbauprojekt „Am Horn“ – und auch zukünftige Projekte – finanziell unterstützen.
Direktdarlehen bieten eine Möglichkeit – ohne Verwaltungskosten und Gewinnspanne wie sie bei einer Bank anfallen.
- Eine Mitgliedschaft bietet keine Garantie auf eine konkrete Wohnung „Am Horn“
- Die Vergabe der Wohnungen erfolgt durch das Vergabegremium der Genossenschaft
- Es gibt eine Warteliste, falls der erforderliche Wohnungstyp momentan nicht zur Verfügung steht
- Flächeneffizienz-Prinzip: Zimmeranzahl = Anzahl der Bewohnenden + 1 Zimmer
- Eine Vorfinanzierung (erst bei Zuteilung einer Wohnung) und Akzeptanz des aktuellen Planungsstands sind notwendig.

„Der Wohnungs-Markt für Menschen, die es sich leisten können, läuft auf Anbieter und Käuferseite immer besser.
Bezahlbares, menschenwürdiges Wohnen dagegen wurde seit Jahrzehnten in Konstanz und Baden-Württemberg - dem Land der angeblichen Häuslebauer - massiv vernachlässigt. Nun zeigt sich dieses Defizit gesamtgesellschaftlich zunehmend in einer dramatischen Weise.
Umso mehr sind Initiativen, die genossenschaftliches Bauen leidenschaftlich voranbringen zu Begrüßen.
Ich wünsche dem Wohnprojekt Konstanz eG alles erdenklich Gute und viele Nachahmer-Initiativen!“
Markus Hotz— Herausgeber Labhard Medien
Bau-Blog
5. August 2026
Pressemitteilung: Wohnprojekt Konstanz bleibt „Am Horn“
Für die WPKeG geht es weiter!
Bislang hatte die Wohnprojekt Konstanz eG gemeinsam mit der Crescere Stiftung Bodensee als Ankerbauherrinnen eine koordinierende Rolle bei der Planung des neuen Quartiers. Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Mannheim und der folgenden Unwirksamkeit des Bebauungsplans verändert sich diese Aufgabe.
Die WPKeG betont, dass die gesellschaftlichen Herausforderungen in der Stadt Konstanz hinsichtlich dringend benötigtem Wohnraum so groß sind wie nie zuvor. Der Wegfall der Mietpreisbremse verschärft die insgesamt schon angespannte Lage am Wohnungsmarkt.
In den letzten zehn Jahren hat sich die WPKeG in der Entwicklung des Modellquartiers „Am Horn“ (Projekt Zukunftsstadt Konstanz) eingebracht und wird dieses Projekt realisieren.
In einer Zeit, in der es Baugruppen durch die allgemeinen gesellschaftlichen, finanziellen und politischen Bedingungen sehr schwer haben, Projekte umzusetzen, wird die Genossenschaft weiterhin als verlässliche Partnerin der Stadt Konstanz eine Rolle spielen. Das „Leuchtturmprojekt“ einer neu gedachten Wohn- und Lebensform ist eine wichtige Säule der Stadtentwicklung und für die Menschen, die dringend Wohnraum benötigen. Daran ändert auch der Ausstieg der Crescere Stiftung nichts.
Die WPKeG sieht die Voraussetzungen für die Weiterplanung von sozial und ökologisch nachhaltigen Genossenschaftswohnungen „Am Horn“ weiterhin als gegeben und konzentriert sich nun zunächst auf die Gebäude WA3 und WA4.
„Wir sind mittlerweile Meister*innen im Umgang mit Herausforderungen. Die Genossenschaft hat in den letzten zehn Jahren viele Hürden genommen. Auch diesen veränderten Rahmenbedingungen werden wir mit kühlem Kopf und Kompetenz begegnen. Die Vision lebt weiter.“ Sylvia Machler, Projektsteuerung „Am Horn“
Planung für WA3 und WA4 läuft weiter. Aktuell wird die Entwurfsplanung für die Gebäude WA3 und WA4 an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Auch der Quartiersgedanke mit Angeboten für Nachbarschaft und Stadtgesellschaft wird weitergedacht. Die Genossenschaft steht hinter dem Konzept des Modellquartiers und prüft in alle Richtungen Optionen für die Weiterführung der Idee, Sharingflächen und andere Angebote zu realisieren.
„Wir halten an unserem Ziel fest, in der Konstanzer Stadtentwicklung mitzuwirken und langfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Unsere Planung ist weit fortgeschritten. Jetzt passen wir sie an die neuen Rahmenbedingungen an und arbeiten mit hoher Konzentration an der Realisierung“, Anja Francke, Vorständin der Wohnprojekt Konstanz eG.
Auch das Gebäude WA2, welches die Crescere Stiftung bisher als Bauherrin entwickelte, soll weiterverfolgt werden. Im WA2 waren bislang sozial geförderte Wohnungen sowie gemeinschaftlich nutzbare Flächen für das Quartier sowie Parkierungsmöglichkeiten vorgesehen. Die Wohnprojekt Konstanz eG prüft aktuell mit der Stadt Konstanz mögliche Lösungsansätze.
„Der Bedarf an bezahlbarem und sozial gefördertem Wohnraum in Konstanz ist ungebrochen hoch. Für viele unserer Mitglieder, auch mit Wohnberechtigungsschein, geht es darum, künftig in Konstanz leben zu können. Hinter den geplanten Wohneinheiten steht die Wohnzukunft von Familien, jungen Menschen, Rentner*innen, für die wir uns mit voller Kraft einsetzen“, Anna Heister, Vorständin der Wohnprojekt Konstanz eG.
Eine neue Wohnform für Konstanz. Die Genossenschaft plant in ihren Häusern ca. 75 Wohneinheiten in einem generationenübergreifenden Konzept. Dazu gehören auch eine Pflegewohngruppe und Mitarbeiterwohnungen. Den Grundsatz der Spekulationsfreiheit (Erbpacht, Kostenmiete) sieht sie als weiterhin zentral in der Umsetzung. Die hohe Nachfrage nach solchen Wohnformen deckt sich mit dem von der Stadt Konstanz ermittelten Bedarf von rund 400 zusätzlichen Wohnungen pro Jahr.
Hintergrund. Die Wohnprojekt Konstanz eG wurde 2015 gegründet und hat ca. 150 Mitglieder. Das Modellquartier wird seit 2018 in einem gemeinsamen Prozess von Bürgerschaft, Universität, Fachleuten und der Stadt Konstanz sowie der WPKeG entwickelt.
Weitere Informationen: www.wohnprojekt-konstanz.de
Pressekontakt
Wohnprojekt Konstanz eG
Ansprechpartnerin: Anna Heister, Vorständin
T +49 172 750 9783
vorstand@wohnprojekt-konstanz.de
25. März 2026
Pressemitteilung: Neue Herausforderung
Hintergrund: Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat den Bebauungsplan für das Modellquartier „Am Horn“ in Konstanz für unwirksam erklärt. Die Wohnprojekt Konstanz eG nimmt das Urteil zur Kenntnis und verfolgt das Projekt weiter.
„Wir sind zuversichtlich, dass Lösungen gefunden werden.“
Hans Landenberger, Vorstand Wohnprojekt Konstanz eG
Das Quartier „Am Horn“ mit 140 geplanten Wohnungen für rund 300 Menschen ist eine Antwort auf die angespannte Wohnsituation in Konstanz mit massiv fehlendem Wohnraum. Bürger*innen bauen für Bürger*innen: spekulationsfrei, genossenschaftlich, generationenübergreifend. Erst am 12. März hat der Technische und Umweltausschuss im Rahmen des Handlungsprogramms Wohnen den Bedarf von rund 400 zusätzlichen Wohnungen pro Jahr bestätigt. Der Handlungsdruck ist enorm.
„Wir sind überzeugt, dass Konstanz neue Formen des Wohnens braucht: ökologisch, gemeinschaftlich und langfristig bezahlbar. Daran arbeiten wir weiter.“
Sylvia Machler, Projektentwicklerin Wohnprojekt Konstanz eG
Das Projekt wurde im Rahmen einer Konzeptvergabe der Stadt ausgewählt und sieht ein ökologisch und sozial ausgerichtetes Wohnquartier in modularer Holzbauweise nach KfW40-Standard vor. Neben privaten Wohnungen sind gemeinschaftlich genutzte Flächen geplant, eine Fürsorge-Wohngruppe sowie ein Quartierszentrum mit Café und Co-Working. Außerdem ist es das Ziel, artenreiche Lebensräume zu schaffen bzw. zu erhalten. Unser Motto „Qualität statt Quadratmeter“ stellt sicher, dass nicht mehr Boden versiegelt wird, als unbedingt nötig.
„Für viele von uns geht es darum, auch in Zukunft mit unseren Familien in Konstanz leben zu können. Wir engagieren uns seit Jahren für dieses Projekt, weil wir gemeinschaftlichen und langfristig bezahlbaren Wohnraum schaffen möchten.“
Christine Mellau, Mitglied Wohnprojekt Konstanz eG
Teilen als Konzept. Autos gemeinschaftlich zu nutzen und den Alltag mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren sind zentrale Elemente in der internen Planung. Vergleichbare Quartiere in anderen Städten belegen, dass solche Konzepte funktionieren.
Mobilität. Das Quartier Am Horn wurde von Anfang an als autoarmes Radquartier konzipiert: ca. 400 Fahrradstellplätze, Carsharing und gute ÖPNV-Anbindung. Bewohner*innen verzichten auf das private Kfz – zu Gunsten von wenig Verkehr und einer hohen Lebensqualität vor Ort.
Dialog mit der Nachbarschaft. Wir nehmen die Bedenken der Anwohner*innen ernst. Im Juli 2025 haben wir die Anwohner*innen zu einem offenen Dialog auf dem Gelände eingeladen. Die Gespräche waren konstruktiv und differenziert. Diesen Dialog werden wir fortsetzen.
Wer hinter dem Projekt steht: Die Wohnprojekt Konstanz eG ist eine 2015 gegründete Genossenschaft mit aktuell 140 Mitgliedern und ca. 40 Kindern. Sie ist gemeinsam mit der Crescere Stiftung Bodensee Ankerbauherrin des Modellquartiers „Am Horn“. Das Modellprojekt wird seit 2018 mit Bürger*innen, Universität und Expert*innen gemeinsam mit der Stadt entwickelt.
Viele der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sind Familien, die seit Jahren in Konstanz leben und arbeiten. Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich für dieses generationenübergreifende und zukunftweisende Projekt, weil sie eine konkrete Antwort auf die Wohnungsnot in ihrer Heimatstadt schaffen wollen.
Weitere Informationen: www.wohnprojekt-konstanz.de
Pressekontakt
Wohnprojekt Konstanz eG
Ansprechpartnerin: Anna Heister, Vorständin
Telefon: +49 173 6679946
E-Mail: info@wohnprojekt-konstanz.de
22. November 2025
Meilenstein: Wohnungsvergabe
Ein wichtiger Meilenstein für unser Wohnprojekt am Horn war der 22.11.2025, der Tag der ersten Wohnungsvergabe. Alle Mitglieder, die in der ersten Runde des Verfahrens berechtigt sind, in unser Wohnprojekt „Am Horn“ einzuziehen, trafen sich um 9:45 Uhr in der Farm, um den Prozess zu starten. Dank des großen Engagements von Vorstand und Vergabegremium – letzteres bestehend aus Anna, Arno, Friederike, Lukas und Pia – verlief die Vergabe reibungslos, respektvoll und wertschätzend. 🙌 Auch allen Arbeitskreisen ein Dankeschön für das gelungene Rahmenprogramm und die tolle Orga vor Ort!
Selbst bei mehreren „Prio 1“-Interessenten pro Wohnung wurde eine faire Lösung gefunden. Arno entwickelte eine Formel 💡, die Engagement, Eintrittsdatum und Mitgliedsnummer berücksichtigte, um passende Wohneinheiten zuzuweisen – das Ergebnis war für nahezu alle stimmig, und schließlich war etwas mehr als die Hälfte aller WPK-Wohnungen vergeben. Nach der Vergabe diskutierten wir lebhaft und stellten fest, wer von wem Nachbar ist. Auch wenn es hier und da Kompromisse 🤝 zu schließen gab, hat die Freude überwogen 🤗 und wir ließen den langen Tag bei „Pizza per Tutti“ – ganz unkompliziert aus dem Pappkarton – ausklingen!🍕🍕
Im Bild Annabel Holtkamp – Gründungsmitglied der Wohngenossenschaft – mit der ersten vergebenen Wohnung.
Darüber hinaus
Wir beobachten die Entwicklung der Möglichkeiten für weitere genossenschaftliche Wohnprojekte auch an anderen Stellen in Konstanz. Zum Beispiel am Döbele oder am Hafner.